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Nachrichten an das Internet

Petition gegen Wahlcomputer

Seit der Wahl zum europäischen Parlament 1999 kommen in Köln Wahlcomputer zum Einsatz. Bei der letzten Bundestagswahl kamen allein in Köln 600 Geräte zum Einsatz und eine Ausweitung ist geplant.

Die verwendeten Nedap-Wahlcomputer sind zwischenzeitlich schon gehackt worden. Wenn man sich die Dimensionen vor Augen führt die eine gewonnene Wahl eröffnet, dann ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit sein wann die ersten Manipulationen geschehen.

Positive Aspekte einer Wahlcomputer-gestützten Wahl sind Kostenvorteile bei der Auszählung und das schnelle Vorliegen eines Wahlergebnis.

Die Nachteile sind drastisch: Während des Wahlvorgangs werden wesentliche Vorgänge intransparent. Die Wahl wird am Ende nur noch für Techniker des Wahlcomputer-Herstellers nachvollziehbar und überprüfbar.
Am Ende verlieren die Bürger ihre Souveranität sich ihre Regierung selbst zu wählen.

Dass Wahlmanipulationen kein Problem der USA oder sonstiger Bananenrepubliken sind zeigt der Wahlfälschungsskandal von Dachau 2002.

Wer sich umfassender in das Thema einlesen möchte sollte das im Wiki des CCC tun.

Jetzt aber zum Wichtigsten: Der Bundestag stellt auf seiner Internet-Seite die Möglichkeit einer Online-Petition zur Verfügung. Zurzeit läuft dort eine Petition gegen den Einsatz von Wahlcomputern. Ab 50.000 Unterzeichnern wird sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags der Sache annehmen. 34.000 Bürger haben die Petition schon unterzeichnet und auch Du solltest diese 2 Minuten jetzt investieren!

Party

The Big Opening

Die Bilder zur Einzugs-Party vom Samstag
gibts hier: HiEr. Das Bild links stammt
übrigens von der After-Party...



Inzwischen sind auch die Letzten gegangen und nach 3 mal Wischen siehts auch fast aus wie vorher. Bis auf einen Tisch gibt es so gut wie keine Kollateralschäden und vom Flaschen-Pfand fahren wir jetzt erstmal in die Karibik. Jetzt gehts zur Nachbesprechung mit Netzer und Delling und wer sich nicht auf mindestens einem Bild wiederfindet, der kann nicht da gewesen sein...
Zurzeit gibt es Bilder aus drei verschiedenen Perspektiven:

Köln

Frappr

Campact

Man schrieb das Jahr 1998 und die USA wurden politisch durch die Lewinsky-Affäre gelähmt. Sachlich konnten die Republikaner Bill Clinton nicht ans Leder, also wurde das Tête-a-Hanche in einem uner­träglichem Maße benutzt und ausgebreitet. Zum Vergleich: Die 9/11-Kommission, die die Anschläge des 11. September auf das World-Trade-Center untersuchte, bekam einen Etat von 15 Millionen Dollar. "Für die "Wahrheitsfindung" in Clintons Lewinsky-Skandal wurden seinerzeit 70 Mio. investiert."[1]

Es gab nicht wenige Menschen in den USA, die diese lähmenden Intrigen um private Angelegenheiten beenden wollten. So wurde die Online-Plattform MoveOn gegründet. Diese verlieh 250.000 Menschen eine selbst für Politker einer indirekten Demokratie eine hörbare Stimme. Unter dem Slogan "Move on – let’s talk about politics again." wurde eine Rückbesinnung auf wichtigen Inhalte gefordert. Mittlerweile gibt MoveOn die Anzahl der Mitglieder mit 3 Millionen an. Diese Mitglieder engagieren sich in zahlreichen politische Angelegenheiten und verzeichnen diverse Erfolge.

Nach diesem Vorbild wurde Campact gegründet. Leitmotive von Campact sind unter anderem:

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